Geschäftsverlauf der Bereiche des Konzerns

RTL Group

Der Umsatz der RTL Group wuchs im ersten Halbjahr 2017 um 3,5 Prozent auf 3,0 Mrd. € (H1 2016: 2,9 Mrd. €). Hierzu trugen neben weiterhin dynamisch wachsenden Digitalgeschäften insbesondere die drei größten Geschäftseinheiten Mediengruppe RTL Deutschland, Groupe M6 und Fremantle Media bei. Das Operating EBITDA der RTL Group sank um 7,7 Prozent auf 624 Mio. € (H1 2016: 676 Mio. €). Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen von einem positiven Effekt aus der Beendigung der Mobilfunkvereinbarung M6 Mobile bei der Groupe M6 profitiert. Hierum bereinigt war der operative Gewinn der RTL Group nur leicht rückgängig.

In einem herausfordernden Umfeld entwickelten sich die Senderfamilien der RTL Group vielfach positiv. In den Kernmärkten Deutschland und Frankreich konnte die RTL Group ihre Positionen sowohl bei den TV-Werbeumsätzen als auch bei den Zuschaueranteilen ausbauen. In Deutschland erzielte der Hauptsender RTL Television in der Kernzielgruppe als einziger Sender einen Marktanteil im zweistelligen Bereich und konnte so den Vorsprung vor dem größten kommerziellen Wettbewerber ausbauen. In Frankreich verzeichnete der Hauptsender M6 einen leichten Rückgang der Zuschauerzahlen, blieb aber klare Nummer zwei in der Hauptzielgruppe. Im Vorjahreszeitraum profitierte M6 von sehr hohen Zuschauerzahlen durch Live-Übertragungen der Fußball-EM in Frankreich.

Fremantle Media verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 neben höheren Umsätzen auch einen leicht verbesserten Ergebnisbeitrag als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatzzuwachs lässt sich vor allem auf höheren Umsatz bei Fremantle Media International sowie aus Europa und Nordamerika zurückführen. Insbesondere die Produktion „American Gods“ trug deutlich zum Umsatzwachstum bei – durch den Verkauf an den US-Pay-TV-Sender Starz und den internationalen Streamingdienst Amazon Prime Video.

Die Digitalgeschäfte der RTL Group wuchsen weiterhin dynamisch. Ihr Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 47,3 Prozent auf 389 Mio. € (H1 2016: 264 Mio. €). Außerdem verbuchte die RTL Group steigende Plattformerlöse. Der Anteil von TV-Werbung am Gesamtumsatz der RTL Group lag unter 50 Prozent.

Penguin Random House

Penguin Random House veröffentlichte im ersten Halbjahr 2017 zahlreiche Bestseller und verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung mit Ergebniswachstum.

Unter Berücksichtigung der vollständig von Bertelsmann gehaltenen Verlagsgruppe Random House blieb der Umsatz der Buchgruppe mit +1,1 Prozent stabil bei 1,5 Mrd. € (H1 2016: 1,5 Mrd. €). Zuwächse bei Audioformaten, höhere Umsätze im asiatisch-pazifischen Raum und ein Ausbau der Dienstleistungsgeschäfte trugen dazu bei, rückläufige E-Book-Erlöse im englischsprachigen Raum zu kompensieren. Das Operating EBITDA stieg um 11,4 Prozent auf 206 Mio. € (H1 2016: 185 Mio. €). Neben positiven Impulsen aus den Geschäften in Nordamerika, Spanien und Australien machten sich weitere operative Verbesserungen nach dem Zusammenschluss bemerkbar.

In den USA platzierte Penguin Random House im ersten Halbjahr 263 Titel auf den Bestsellerlisten der „New York Times“, 37 davon auf Platz eins. Meistverkaufter Einzeltitel war Jay Ashers Roman „Thirteen Reasons Why“, der als Fernsehserie adaptiert wurde und sich über alle Formate hinweg mehr als eine Million Mal verkaufte. Weitere Bestseller waren „Into the Water“ von Paula Hawkins und „Camino Island“ von John Grisham; darüber hinaus verkauften sich diverse Klassiker von Dr. Seuss zusammen mehr als fünf Millionen Mal. Im Februar sicherte sich Penguin Random House die weltweiten Rechte an zwei Büchern des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama beziehungsweise der ehemaligen First Lady Michelle Obama und kündigte eine koordinierte globale Veröffentlichung an.

In Großbritannien lag der Anteil der Penguin-Random-House-Titel in den Top 10 der „Sunday Times“-Bestsellerliste bei 45 Prozent. Neben „Into the Water“ und Lee Childs „Night School“ gehörten verschiedene Kinderbücher von Roald Dahl zu den meistverkauften Titeln des Unternehmens.

Penguin Random House Grupo Editorial verzeichnete – auch aufgrund steigender E-Book-Erlöse – einen positiven Geschäftsverlauf. Mit der Akquisition der Verlagsgruppe Ediciones B stärkte die Gruppe ihre Marktpositionen in Spanien und Lateinamerika.

In Deutschland platzierte die Verlagsgruppe Random House 238 Titel auf den „Spiegel“-Bestsellerlisten.

Zahlreiche Autoren der Gruppe gewannen renommierte Auszeichnungen, darunter vier von fünf Pulitzer-Preisen für Literatur sowie den Man Booker International Prize.

Bertelsmann hielt im Berichtszeitraum 53 Prozent der Anteile an Penguin Random House, Pearson 47 Prozent. Bertelsmann vereinbarte im Juli eine Anteilsaufstockung auf künftig 75 Prozent, Pearson behält die verbleibenden 25 Prozent. Der Vollzug der Anteilsübernahme ist für das vierte Quartal geplant.

Gruner + Jahr

Gruner + Jahr setzte seine strategische Transformation fort. Ein erfolgreiches Deutschlandgeschäft und ein fortgesetzt wachsendes Digitalgeschäft kennzeichneten das erste Halbjahr 2017. Der Umsatz ging insbesondere aufgrund der im zweiten Halbjahr 2016 getätigten Verkäufe der News-Gruppe in Österreich und des Verlagsgeschäfts in Spanien portfoliobedingt um 4,4 Prozent auf 743 Mio. € (H1 2016: 777 Mio. €) zurück. Das Operating EBITDA stieg auf 59 Mio. € (H1 2016: 52 Mio. €) und lag damit um 13,5 Prozent besser als im Vorjahreszeitraum.

G+J Deutschland legte im ersten Halbjahr in Umsatz und Ergebnis deutlich zu. Dafür verantwortlich zeichneten neben dem organisch zweistellig wachsenden Digitalgeschäft die Deutsche Medien-Manufaktur (u. a. „Landlust“, „Essen & Trinken mit Thermomix“, „Hygge“) sowie die mehr als ein Dutzend neuen Zeitschriftentitel, die G+J im Laufe der vergangenen zwei Jahre erfolgreich in Deutschland auf den Markt gebracht hat. Der Printanzeigenumsatz lag aufgrund der Neugeschäfte stabil auf Vorjahresniveau, der Vertriebsumsatz stieg infolgedessen sogar deutlich. Leicht steigende Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbuchten außerdem der Content-Communication- Anbieter Territory sowie die DDV Mediengruppe in Dresden.

In Frankreich verzeichnete Prisma Media aufgrund der allgemeinen Marktentwicklung moderat rückläufige Umsätze.

Das anhaltende Wachstum des Digitalgeschäfts von G+J setzte sich im ersten Halbjahr fort. In den Kernmärkten Deutschland und Frankreich stiegen die digitalen Umsätze um 23 Prozent. Ursächlich hierfür waren das organische Geschäft entlang der Strategie „Content, Community, Commerce“, akquisitorische Aktivitäten aus dem Jahr 2016 – etwa der Erwerb der Webguerillas oder der Werbehandelsplattform LiquidM – und erfolgreiche Eigengründungen im Digitalbereich, allen voran AppLike.

BMG

Die Bertelsmann-Musiktochter BMG verzeichnete anhaltendes Geschäftswachstum und baute in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 ihre Marktstellung nachhaltig aus. So erhöhte sich der Umsatz um 28,0 Prozent auf 233 Mio. € (H1 2016: 182 Mio. €). Angetrieben wurde diese Entwicklung insbesondere durch das Tonträger- und Musikverlagsgeschäft in Großbritannien und den USA sowie das Musikverlagsgeschäft in Australien. Das Operating EBITDA betrug 40 Mio. € und lag damit um 25,0 Prozent über dem Vorjahr (H1 2016: 32 Mio. €).

Mit der größten Einzelübernahme im Tonträgergeschäft seit der Gründung im Jahr 2008 erwarb BMG im Berichtszeitraum die BBR Music Group (BBRMG). BBRMG umfasst die Country-Music-Labels Broken Bow Records, Stoney Creek Records, Wheelhouse Records und Red Bow Records sowie den Musikverlag Magic Mustang Music und vertritt die Rechte an namhaften Country-Music-Künstlern wie Jason Aldean und Dustin Lynch. Der Abschluss sichert BMG eine relevante Position in der Country-„Hauptstadt“ Nashville im US-Bundesstaat Tennessee und damit im lukrativen Country-Music-Markt.

Darüber hinaus stärkte BMG das Portfolio im Rechtebereich Tonträger durch eine Reihe von neuen Vertragsnahmen internationaler Künstler. Hierzu gehören in den USA unter anderem Avril Lavigne und Fergie, in Großbritannien Kylie Minogue und in Deutschland Mando Diao. Im Verlagssegment konnte die Bertelsmann-Musiktochter ebenfalls Erfolge erzielen und erneuerte zum Beispiel ihre Vereinbarungen mit der amerikanischen Singer-Songwriterin Hillary Lindsey und mit DJ Khaled.

Im ersten Halbjahr 2017 haben BMG Vertragspartner wieder eindeutige Charterfolge gefeiert, zum Beispiel über den Anteil an weltweiten Hits wie „I’m the One“, „Despacito“ und „Wild Thoughts“ oder auch mit Roger Waters’ neu veröffentlichtem Album „Is This The Life We Really Want?“.

Arvato

Die Dienstleistungstochter Arvato erreichte bei steigendem Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein operatives Ergebnis, das unter dem im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag. So stieg der Umsatz um 0,3 Prozent auf 1,9 Mrd. € (H1 2016: 1,9 Mrd. €), während das Operating EBITDA um 18,5 Prozent auf 145 Mio. € sank (H1 2016: 178 Mio. €).

Im ersten Halbjahr wurde das operative Ergebnis des Servicecenter-Geschäfts von Arvato CRM Solutions durch einen Rückgang des Geschäftsvolumens innerhalb der Telekommunikationsbranche sowie durch hohe Anlaufkosten für den Ausbau des Geschäfts mit Neu- und Bestandskunden aus anderen Branchen belastet. Mit dem Kauf von Ramyam, einem indischen IT- und Analytics-Unternehmen, tätigte Arvato für CRM Solutions im Januar ein strategisches Investment.

Der Umsatz der Logistikdienstleistungen von Arvato SCM Solutions entwickelte sich positiv. Dies gelang unter anderem durch den Ausbau bestehender nationaler und internationaler Geschäftsbeziehungen. Zudem erweiterte Arvato sein bestehendes Logistiknetz und eröffnete mehrere neue Distributionszentren – in Frankreich etwa für den Großkunden Zalando. Für diese Baumaßnahmen und den Start von Neugeschäften für Kunden aus der Hightech-Branche fielen Anlaufkosten an.

Auch die bei Arvato Financial Solutions gebündelten Finanzdienstleistungsgeschäfte entwickelten sich im Umsatz im ersten Halbjahr 2017 positiv. Im Berichtszeitraum tätigte Arvato mehrere Investitionen in diesem Bereich: Mit der Beteiligung an dem Fintech-Start-up Solaris Bank sicherte sich das Unternehmen einen langfristigen Zugang zu innovativer Finanztechnologie zur Stärkung des eigenen Portfolios. Zudem stockte Arvato seine Beteiligung am brasilianischen Finanzdienstleister Intervalor von 40 Prozent auf mehr als 80 Prozent auf.

Der IT-Dienstleister Arvato Systems baute seine Geschäftstätigkeit insbesondere in den Niederlanden, in Großbritannien und in Skandinavien aus. Besonders erfolgreich gelang die Positionierung im Healthcare-Markt: Arvato Systems bietet Lösungen zur Serialisierung von Medikamenten an und brachte diese im Berichtszeitraum in zwölf Ländern Europas auf den Markt.

Bertelsmann Printing Group

Die Bertelsmann Printing Group verzeichnete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 einen leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent auf 811 Mio. € (H1 2016: 816 Mio. €). Gründe hierfür waren u. a. die allgemein rückläufigen Tiefdruck- und Speichermedienreplikationsmärkte. Das Operating EBITDA ging ebenfalls zurück, von 49 Mio. € auf 47 Mio. €.

Anfang Februar wechselten rückwirkend zum 1. Januar 2017 die Digitalmarketing-Geschäfte von Arvato zur Bertelsmann Printing Group. Hierzu gehören die Aktivitäten von AZ Direct in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie die DeutschlandCard.

Die Offsetdruckgeschäfte der Bertelsmann Printing Group in Deutschland verzeichneten im Berichtszeitraum eine positive Entwicklung in Umsatz und Operating EBITDA. Die Offsetdruckerei Mohn Media erreichte gegen den Markttrend eine konstant hohe Auslastung. Im Zuge des Ausbaus des Prospektgeschäfts wurde eine dritte 96-Seiten-Offsetrotation in Betrieb genommen.

Ähnlich stark behaupteten sich die Prinovis-Tiefdruckaktivitäten – gegen den allgemeinen Markttrend. So verzeichneten die deutschen Standorte ebenso wie Prinovis UK in Liverpool eine hohe Auslastung, wo im ersten Halbjahr 2017 erfolgreich neue Kunden gewonnen werden konnten.

Im Buchdruck konnten die US-Druckereien der Bertelsmann Printing Group den Umsatz in einer weiterhin intensiven Wettbewerbssituation steigern. Das operative Ergebnis lag hingegen leicht unter Vorjahresniveau.

Die weltweiten Umsätze in der Speichermedienreplikation gingen vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktsituation erwartungsgemäß weiter zurück. Am Stammsitz in Gütersloh hingegen baute Sonopress die Replikationsaktivitäten im innovativen Ultra-HD-Format durch Neukundengewinnung weiter aus. Dem Unternehmen gelang es damit, seine Marktanteile in diesem Segment weiter zu steigern.

Bertelsmann Education Group

Die in der Bertelsmann Education Group gebündelten Bildungsaktivitäten mit ihrem Fokus auf die Sektoren E-Learning (Gesundheit und Technologie) sowie Bildungsdienstleistungen entwickelten sich im Berichtszeitraum in Summe positiv. Die Geschäfte erzielten – soweit von Bertelsmann vollkonsolidiert – ein signifikantes Umsatzwachstum von 43,8 Prozent auf 92 Mio. € (H1 2016: 64 Mio. €). Das Operating EBITDA verbesserte sich auf -4 Mio. € (H1 2016: -13 Mio. €), vor allem durch den Geschäftsausbau des Online-Bildungsanbieters Relias Learning sowie durch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringere Anlaufverluste.

Relias Learning wuchs sowohl organisch als auch akquisitorisch. Die Bertelsmann-Tochter vergrößerte ihre Kundenbasis von knapp 5.900 auf rund 6.400 Institutionen, deren Mitarbeiter in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres mehr als 17,5 Mio. Onlinekurse absolvierten. Relias baute darüber hinaus seine Aktivitäten im Krankenhaussegment weiter aus und übernahm im Berichtszeitraum das auf Datenanalysen und Verbesserung klinischer Ergebnisse spezialisierte Unternehmen WhiteCloud Analytics vollständig.

Der Online-Bildungsanbieter Udacity trieb gemeinsam mit renommierten Partnerunternehmen die Weiterentwicklung seines Lehrangebots voran und konnte die Zahl der Studenten im Berichtszeitraum mehr als verdoppeln, auch durch die erfolgreiche Einführung neuer Nanodegrees zu Themen wie Deep Learning und Robotics. Bertelsmann ist einer der größten Anteilseigner an Udacity.

Der Online-Hochschuldienstleister HotChalk setzte seine Partnerschaften mit Universitäten in den USA fort und unterstützte diese beim Auf- und Ausbau von Online-Studiengängen. An verschiedenen Hochschulen sind aktuell mehrere tausend Studenten in Programmen eingeschrieben, die von HotChalk betreut werden.

Die auf Psychologie spezialisierte Hochschule Alliant International University führte im Berichtszeitraum ihre Transformation unter anderem durch den Aufbau eines digitalen Lehrangebots fort.

Bertelsmann Investments

Die im Unternehmensbereich Bertelsmann Investments gebündelten Fonds des Konzerns erweiterten ihr Portfolio an internationalen Start-up-Beteiligungen. Bertelsmann Asia Investments (BAI), Bertelsmann Brazil Investments (BBI), Bertelsmann India Investments (BII) und Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI) tätigten im Berichtszeitraum 14 neue Investitionen, sodass Bertelsmann über die vier Fonds zum 30. Juni 2017 an rund 150 Unternehmen weltweit beteiligt war. Darüber hinaus tätigten die Fonds mehrere Folge-Investitionen bei bestehenden Beteiligungen. Länderübergreifend standen dabei Investitionen in Unternehmen mit innovativen und digitalen Geschäftsmodellen – beispielsweise in den Bereichen Fintech, Bildung und Virtual Reality – im Fokus.

Die Geschäftsentwicklung von Bertelsmann Investments wird im Wesentlichen auf Basis des EBIT ermittelt, das mit 41 Mio. € (H1 2016: 42 Mio. €) nahezu den Wert des Vorjahreszeitraums erreichte. Gewinne aus Beteiligungsverkäufen leisteten erneut einen relevanten Beitrag zum Konzernergebnis – allen voran bei BAI.

Ferner beteiligte sich BAI im Berichtszeitraum neu an zehn Unternehmen in China, darunter der Finanzdienstleister Linklogis sowie VeeR, eine Onlineplattform für Virtual-Reality-Videos. Dazu kamen Folgeinvestitionen in bestehende Portfoliounternehmen, beispielsweise in die Bike-Sharing-App Mobike und den Finanzdienstleister Meixin.

In Indien stärkte Bertelsmann seine Aktivitäten im Bildungsmarkt durch eine Beteiligung von BII an Eruditus Executive Education. Das Unternehmen entwickelt in Zusammenarbeit mit renommierten Universitäten wie Wharton, INSEAD oder Harvard Weiterbildungsprogramme für Berufstätige und vertreibt diese in Indien, Südostasien sowie dem Mittleren Osten.

BBI setzte in Brasilien mit dem Partner Bozano Investimentos den Aufbau eines Universitätsverbunds mit Schwerpunkt auf Bildung im Gesundheitswesen fort.

BDMI tätigte im Berichtszeitraum drei neue Beteiligungen, darunter die Charity-Plattform Omaze, sowie mehrere Folgeinvestitionen, unter anderem in den Next-Generation-Publisher Clique Media.